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ARZ Aktuell


30.12.2016ARZ-Organisation NEU - Neubau in voller Fahrt

Unsere ARZ-Organisation hat, so wie ein Schiff, das durch viele Strömungen gefahren ist und sich bei der Durchquerung von tiefen und seichten Gewässern bewährt hat, nach vielen Jahren des Dienstes eine Überarbeitung nötig. Die Herausforderung bestand besonders darin, dass wir für all diese Umbauarbeiten unser Schiff nicht in ein Trockendock bringen konnten. Alle notwendigen Änderungen mussten bzw. müssen in voller Fahrt auf unruhiger See vorgenommen werden.

Wir sind jedoch davon überzeugt, dass wir sehr häufig auch in stürmischeres Fahrwasser kommen werden. Daher war es uns ein Anliegen, die seit Jahren notwendigen Umbaumaßnahmen durchzuführen.

Wir haben uns daher der Aufgabe mit großer Sorgfalt angenähert. Als Methodik für den Change Prozess wählten wir den systemischen Ansatz – das heißt: Wir betrachteten nicht nur die Organisation selbst, sondern bezogen viele Komponenten des Umfelds wie Kundenanforderungen, Strategie, Erfahrung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etc. mit ein.

Wir legten das Grundkonzept der Aufbauten, die Änderungsdefinitionen, Prinzipien und die Vorgehensweise fest.

Ein kurzer Anriss zu ein paar Prinzipien:
  • Keine Angst vor unbekannten neuen Wegen
  • Wir wollen dem ARZ nicht einfach ein bestehendes Modell aufpfropfen, sondern wir werden unsere Organisationsform am besten angepasst an die Anforderungen unserer Kunden und an unsere Strategie selbst entwickeln
  • Was bisher gut funktioniert hat, muss nicht um jeden Preis geändert werden
  • Der erarbeitete Organisationsaufbau ist ein erster Schritt – wir werden weiter an der Verbesserung arbeiten
  • Nur ein Werk, das starker (konstruktiver) Kritik standhält, ist nachhaltig wirksam
Systemisch bedeutete für uns, dass nicht nur die Führungskräfte, sondern auch die Mannschaft – unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – eingebunden werden.

Damit haben wir gleich zu Projektbeginn gestartet: Die Anforderungen, Erfahrungen und Meinungen von einer repräsentativen Anzahl unsere Mitarbeiter wurden in mehreren sogenannten Fokusgruppen erhoben. Weiter ging es dann Anfang Juli in Form eines sogenannten Sounding Boards: An dieser Stelle wurde der Entwurf einem konstruktiven Review unterzogen. Es gab neue Erkenntnisse und auch Verstörung. Kein Wunder, wenn man sich vorstellt, dass dieser Umbau bei voller Fahrt erfolgte. Wir konnten jedoch das Momentum – die Aufbruchstimmung mitnehmen und, mit einigen Arbeitsaufträgen ausgestattet, in den Sommer starten.

Diese gestellten Aufgaben wurden in Arbeitsgruppen bearbeitet und einer Lösung zugeführt. Es ergaben sich dabei überraschende Ergebnisse. Wir konnten uns beispielsweise auf einen großen Schritt hin zu einem starken und konzentrierten Anforderungsmanagement einigen. Auch unseren Service & Support Prozess konnten wir einen Schritt weiter bringen, indem wir diesen mit mehr Kompetenzen ausstatten, neu definieren und im Betrieb ansiedeln werden. Es wurden neue, standortübergreifende Bereiche geschaffen, um Parallelitäten zu eliminieren.

Durch ARZ ON wurden ganze Bereiche und Abteilungen aufgelöst und neu zusammen geführt. Dies mit dem Ziel, klare Aufgaben/Kompetenzen/ Verantwortungen zu schaffen sowie standortübergreifende Redundanzen zu unterbinden. Durch die damit gewonnene Effizienz werden wir in der Lage sein, die steigenden Erwartungen und Aufträge unseren Kunden erfolgreich umzusetzen.

Eine weitere Frage, die es in diesem Zusammenhang zu beantworten gilt, ist: „Wie wird der Erfolg der Umorganisation gemessen?“ Unsere Kunden werden uns das zurückspiegeln. Sie werden einschätzen, ob sie nun einfacher zu Lösungen kommen, konsistentes Service bekommen, die Prozesse sie in ihren Unternehmen besser – umfassender – unterstützen als zuvor.

Wie schon zu Beginn gesagt: Es wird keinen Stapellauf geben. Wir haben viele der Neu- und Umbauten an unserem Schiff bereits erledigt. Wir stehen zu zweit auf der Kapitänsbrücke, unsere Offiziere und Unteroffiziere sind ernannt. Ein großer Teil unserer Mannschaft hat seinen Platz bereits gefunden oder arbeitet bereits in der neuen Organisation. Es ist noch einiges auf hoher See zu erneuern, ohne Fahrt zu verlieren, und Klippen sind zu umschiffen. Wir sind zuversichtlich, auch das zu schaffen.

Formal wird die neue Organisation mit 1. 1. 2017 effektiv gesetzt und wir freuen uns darauf, unseren Kunden – also unseren Passagieren – ein exzellentes Service auf ihrem und unserem Schiff zu bieten.

Bernd Geiger und Rafael Wariwoda

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